Leica Lux nach einem Jahr Fotografie – Willkommen im Dreamteam!

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Soll ich die App Leicalux verlängern? Diese Frage stellte mir Apple automatisiert vor einigen Tagen.

Meine Antwort war eindeutig ein Ja.

Ich finde die App klasse, weil sie für mich fotografisches Denken in der Tradition des Leica „Bilderlebnis“ anbietet und ich damit sehr gut fotografieren kann.

Das liegt aber an der Einbettung ins Apple-System.

Die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten wie nachträgliche Fokusveränderung, Farbfilter, Objektivwechsel etc. sind für mich kreative Werkzeuge, um immer einen entsprechenden Look zu finden, wie man neudeutschenglisch sagt.

Aber ich mache es am Liebsten mit Apple.

Dabei bin ich aber nicht mit allem zufrieden.

Mir gefällt nicht, daß Apple kein schmales Handy wie ein S25 von Samsung im Programm hat. Das finde ich haptisch einfach ideal mit UWW, Weitwinkel und Telelinse.

Das Iphone 17 pro hat dies auch aber ist dagegen ja ein dicker Brocken.

Nun gut man kann nicht alles haben.

Die Zusammenarbeit von Leica und Xiaomi hat bei mir zum Kauf des Xiaomi 14 geführt. Das gefällt mir als S25 Ergänzung gut, ist aber haptisch klobiger, vom 15t pro ganz zu schweigen. Und es ist vom Handling der Kamera App kein Vergleich mit Leica Lux und ihren Möglichkeiten im Apple System.

Mein Präferenzen sind da klar das Iphone und gäbe es diese App für Android dann noch mit dem S25 von Samsung.

Technisch fehlt mir bei der Leica Lux App die gesamte Brennweite, die das Iphone 17 pro bietet. Warum kann man das nicht durch eine virtuelle Lösung ergänzen, frage ich mich. Das scheint ja bei anderen Objektivimitationen auch möglich zu sein.

Aber gut, es ist Jammern auf hohem Niveau.

Ich bin froh, daß für mich Leica in der Leica Lux App beim Fotografieren noch vorkommt.

Denn die App ist auch Ausdruck einen veränderten fotografischen Verhaltens bei mir.

Ich bin tatsächlich überwiegend weg von reinen Fotoapparaten und hätte nie gedacht, daß ich diese Zeilen einmal schreiben würde.

Aber mit einer Fototasche voller Kameras und/oder Objektiven laufe ich nicht mehr rum. Das hat natürlich auch damit zu tun, daß ich dies schon hinter mir habe, während dies für andere noch der Reiz des Neuen ist.

Ich nutze noch einzelne Kameras ohne Ballast und sonst eben Smartphones, es sei denn, ich bin speziell unterwegs, dann reicht ein Smartphone manchmal eher nicht.

Aber im Alltag ist die Leica Lux App mittlerweile fester Bestandteil von meinem fotografischen Trio mit originärer Kameraapp, Hipstamatic Classic und Leica Lux.

Mein aktuelles Dreamteam!

 

About Michael Mahlke

Früher habe ich Bücher geschrieben über den Nationalsozialismus, die Gewerkschaftsbewegung, das Leben der kleinen Leute im Arbeitsleben, Ausstellungen organisiert, Lernsoftware entwickelt und Seminare zu Themen wie „Global denken vor Ort handeln“ geleitet. Nach der Grenzöffnung 1989 qualifizierte ich Menschen und half, in Umbrüchen neue Lebensorientierungen zu finden und dann wechselte ich in die industrielle Organisationsentwicklung. Oft war ich einer der wenigen, der das Sterben der Betriebe und das Sterben der Hoffnung der Menschen sah. Ich wollte nicht nur helfen sondern auch festhalten für die Nachwelt. Denn die Worte zeigten keine Gesichter und die Geschichten erzählten keine Momente, so wie ich es erlebt hatte. Wenn ich das alles damals schon nicht aufhalten konnte, dann wollte ich es wenigstens festhalten. So kam ich zum Fotografieren. Mehr hier - http://dokumentarfotografie.de/2022/09/17/der-fotomonat-und-seine-zeiten/

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