Für mich ist die Panasonic Lumix LX100 die Diva unter den Kompaktkameras.
Alles an ihr ist voller Tradition und Funktionalität. Sie ist einzigartig. Es ist die einzige Digitalkamera im Stil einer Sucherkamera überhaupt mit einem MFT Sensor und einer eingebauten lichtstarken Zoomoptik.
Und nun kommt die Lumix L10, um alt und neu zu mischen.
Da treffen sich ihre Vorgänger von Lumix und Leica, um sie zu bestaunen und festzustellen, daß manches neuer, manches anders und manches so geblieben ist oder reduziert wurde.
Ich finde die LX100 Geschwister auf ihre Art ideal für digitale Sucherfotografie – Retro rockt sozusagen.
Für mich ist die erste Lumix LX100 immer noch die erste Wahl, weil sie diesen kleinen Knopf oben rechts hat, mit dem man die Filter wählen kann. Das finde ich ungemein praktisch.
Aber die Lumix LX100 II als Leica D-Lux 7 hat diesen ungemeinen Schick so wie ich mir immer „meine“ Leica vorgestellt habe in einer bunten Phantasiewelt…
Das neue Mitglied der Familie soll ja u.a. mit einem seitlich schwenkbaren Monitor punkten außerhalb der optischen Achse. Da das Objektivmodul bisher langsam und bedächtig war, wird dieses Zusammenspiel sicher interessant.
Für mich hat der Sucher Priorität bei diesem Modell und langsames Fotografieren.
Es wird bestimmt viele Stimmen geben, die mit dieser neuen Kamera Aufmerksamkeit und Klicks bekommen wollen.
Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg damit. Ich bin froh, mit dem fotografieren zu können, was schon da ist.
Aber erst später bei gutem Wetter und passender Gelegenheit.










Die Kamera zeigt auch sehr schön die neue Art der Kommunikation. Panasonic lud offenbar viele Influencer nach Osaka ein, die danach alle ihre Videos mit der Kamera zeigten. Das hat natürlich mit Test nichts zu tun. Früher ging man in den Fotoladen und probierte es selbst aus. Je mehr von den Videos ich sah desto mehr wurde ich die Kamera leid. Denn statt für Sucherfotografie wird sie für Videos und Selfies vermarktet. Dann lieber eine Sony A7c .. oder das Original.