Einzigartig in seiner Art oder zwischen Lumix LX100 und Leica 109

    Lumix LX100 und Leica D-Lux 7

Die Lumix LX100 und/oder die Leica Type 109 sind feinste optisch-mechanische Instrumente.

Es ist die einzige Digitalkamera im Stil einer Sucherkamera überhaupt mit einem MFT Sensor und einer eingebauten lichtstarken Zoomoptik.  Alle anderen Zoomkameras haben maximal den sog. 1 Zoll Sensor außer der Canon Powershot G1X Mark III, deren Sensor im APS-C Format noch größer ist. Aber sie ist anders.

Lumix und Leica haben ihre Kamera sogar noch einmal überarbeitet und sie als LX100 II bzw. Leica D-Lux 7 erneut auf den Markt gebracht.

Sie sind die Einzigen und wahrscheinlich letzten ihrer Art.

Beide Kameramodelle eignen sich vorrangig für die Sucherfotografie. Sie haben keinen schlechten Monitor aber ihre Bauweise als Sucherkamera mit Sucher links ist doch eher was für das intensive Suchererlebnis bei der Fotografie.

Diese Kameras sind aus meiner Sicht fotografische Instrumente für die feine Art der Sucherfotografie. Sie eignen sich ideal, um in Ruhe stille Momente mit dem Sucher zu gestalten.

Ich verknüpfe diese Kamera mit Eleganz und Ruhe, feiner Gestaltung und Kreativität wie z.B. hier verlinkt…

Und das Leica Pendant eignet sich hervorragend für den Einstieg in die Leica-Welt, die ja sonst fast nur noch Vollformat und größer bietet aber mit dieser Kamera großartige Fotografie auf Leica-Niveau ermöglicht, da auch die Optik stimmt.

Hinzu kommen noch so Feinheiten wie der Zugriff auf alle Art-Filter als Leica-Filter oder die Möglichkeit im 1:1 Format zu fotografieren. Es ist ein fast ideales Werkzeug für kreative und feine Fotografie. Wer Fotografie auf klassische Art selbstbestimmt  mag, der ist hier richtig.

Auf dem Foto sieht man links die Lumix GX80 für Wechselobjektive vor der LX100 und der D-Lux 7. Dahinter steht das Samsung S22 (das größer als die Kameras ist!).

Es hat ein Ultraweitwinkelobjektiv, ein Weitwinkelobjektiv und eine Telebrennweite. Dieses Smartphone deckt mehr ab als die Sucherkameras aber kann nicht optisch zoomen und hat keinen Sucher. Hinzu kommt, es kann zwar auch echtes RAW mit allen drei Objektiven aber die Sensoren hinter den Linsen sind nicht gleich gut und groß und nicht alle haben Autofokus oder einen Bildstabilisator. Ich habe das S22 gewählt, weil es zum Besten gehört, was Smartphones und Iphones aktuell mit ausgereifter Software anbieten und mir gut gefällt.

Aber es ersetzt nicht das Fotografieren mit solchen Kameras wie der LX100/Leica 109 etc. – wenn man mehr will für Atmosphäre, Flow und Kreativität.

Das S22  ist eher die optimale Lösung für zwischendurch und unterwegs oder eine andere Art des Fotografierens.

Wer heute mit der einzigen Zoomkamera im MFT Format unterwegs ist, hat einen eigenen Stil, mag vermutlich Sucherfotografie, fällt einerseits auf und fotografiert andererseits ausgesucht und mit Bedacht.

Wer heute mit einem schnellen Smartphone unterwegs ist, fällt eher nicht mehr auf in der Masse der Handymenschen und mag es schnell und einfach.

Diese Einschätzung von mir ergibt sich daraus, daß Sucherfotografie intensiver ist, auffällt und das lichtstarke Zoomobjektiv  mit dem MFT-Sensor exakte Auswahl und Gestaltung ermöglicht im Rahmen und bei den Bildebenen, während das Smartphone die Lösung aus der Hand per Knopfdruck ist.

Ob diese MFT Digitalkamera  mit eingebautem Zoom  einen Nachfolger erhalten wird?

Egal – denn sie ist  noch lange für hochwertige und kreative Fotografie geeignet.

Panasonic will wohl eine kleine und leichte Kompaktkamera für die Smartphone Generation herausgeben.

Denn die Fotografie bleibt immer jung….

Da darf man gespannt sein.

Aber wer die Lumix LX100 I und II oder die Leica Typ 109 bzw. D-Lux 7 mag, der kommt noch lange auf seine Kosten.

Was will man mehr?

About Michael Mahlke

Früher habe ich Bücher geschrieben über den Nationalsozialismus, die Gewerkschaftsbewegung, das Leben der kleinen Leute im Arbeitsleben, Ausstellungen organisiert, Lernsoftware entwickelt und Seminare zu Themen wie „Global denken vor Ort handeln“ geleitet. Nach der Grenzöffnung 1989 qualifizierte ich Menschen und half, in Umbrüchen neue Lebensorientierungen zu finden und dann wechselte ich in die industrielle Organisationsentwicklung. Oft war ich einer der wenigen, der das Sterben der Betriebe und das Sterben der Hoffnung der Menschen sah. Ich wollte nicht nur helfen sondern auch festhalten für die Nachwelt. Denn die Worte zeigten keine Gesichter und die Geschichten erzählten keine Momente, so wie ich es erlebt hatte. Wenn ich das alles damals schon nicht aufhalten konnte, dann wollte ich es wenigstens festhalten. So kam ich zum Fotografieren. Mehr hier - http://dokumentarfotografie.de/2022/09/17/der-fotomonat-und-seine-zeiten/

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