„Fotografie beginnt mit dem Blick. Bevor ein Bild auf Film oder Sensor gebannt wird… steht der Akt des Sehens…. Der Sucher der Kamera ist nicht nur eine technische Vorrichtung, er ist ein philosophisches Instrument.“
Und damit bin ich schon auf Seite 124 im Buch von Holger Ostwald.
Sein Buch ist klar strukturiert und ein Buch im klassischen Sinne. Man muß hier lesen und lernt im Kopf das Sehen und wird so zu einem Philosophen, der aktiv nach Erkenntnis strebt.
In seinem Buch bietet er Übungen an, um das „Um-Denken“ im Fotografischen zu üben und er gibt viel von seinem Wissen preis, um die riesige Welt der Fotografie in seiner „kleinen“ Philosophie der Fotografie durch gute Gliederung transparenter zu machen und den eigenen Horizont zu erweitern.
Wer ein Buch lesen will und dann die genannten Beispiele ergoogelt und diese dann im Sinne des Buches weiter erarbeitet, bekommt eine ganz wunderbare Welt und wird sich so dann seine eigene fotografische Philosophie und eigene Blicke auf die Welt erarbeiten.
Das kann man dem Buch nicht hoch genug anrechnen.
Aber man muß es halt lesen und was damit tun.
Oswalds Buch umfaßt über 300 Seiten und 67 Kapitel, die ich hier nur exemplarisch vorstellen kann, wenn die Karte nicht so groß sein soll wie das Land, das sie darstellt…
Es ist absolut kein Durchblätterbuch sondern ein Arbeitsbuch mit viel Substanz und klaren Richtungen.
Holger Ostwald hat ein gehaltvolles Buch geschrieben, um im Kopf sich fotografisch neu zu bewegen – „Das Um-denken des Fotografischen“
Das ist ihm in meinen Augen gelungen.
Es ist ein besonderes Buch und besonders gut, wenn man sich dafür interessiert. Da wird man nicht enttäuscht.
Sein Buch ist im Büchner Verlag erschienen.
Holger Ostwald Eine kleine Philosophie der Fotografie
Das Um-denken des Fotografischen
340 Seiten, 14,5 × 20,5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-96317-462-9 (Print)
29,00 € (Print)
ISBN 978-3-7552-1045-0 (ePDF)
25,00 € (ePDF)






